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Die wichtigste Frage der Welt

Wenn du diesen Blog liest, ist es wahrscheinlich, dass du dir Veränderung oder Weiterentwicklung in deinem Leben wünscht.
Du möchtest vielleicht abnehmen oder Muskeln aufbauen.
Vielleicht möchtest du Sport und Gesundheit endlich zu einem stabilen Thema in deinem Leben werden lassen.
Oder vielleicht möchtest du dich selbst endlich voll und ganz annehmen können und Ruhe finden.
Was es auch ist, du möchtest andere Ergebnisse haben, als die, die du eh schon hast.

Das finde ich gut. Denn Leidensdruck fördert Weiterentwicklung.
Besonders erlebbar wird diese Tatsache in schmerzhaften Trennungen langjähriger Beziehungen.

Wenn du andere Ergebnisse willst, musst du andere Antworten finden.
Wenn du jedoch andere Antworten willst, musst du auch andere Fragen stellen.
Aber natürlich willst du nicht nur andere Antworten. Du willst bessere Antworten.

Antworten, die nicht nur zu anderen Problemen, sondern vor allem zu einer besseren neuen Situation führen.

Du musst dir also nicht nur andere Fragen, sondern vor allem bessere Fragen stellen.

So weit, so bekannt.

Aber hier springt der Minimalist in mir an.
Der, der gerne alles vereinfacht, soweit es nur geht, aber nicht weiter.
Der, der gerne mit minimalem Aufwand das maximale Ergebnis herausholt.
Der, der gerne alles wegstreicht, was nicht notwendig oder förderlich ist.

„Gibt es eine Frage, die allen anderen überlegen ist?“
Die EINE Frage?
“The one to rule them all“, wie Tolkien sagen würde?

Die eine Frage, die so viel Macht hat, dass sie Licht ins Dunkle bringt und ganze Welten verändert?

Ich für mich habe so eine Frage gefunden.
Diese Frage hat nicht nur mein eigenes Leben, sondern auch das Leben vieler meiner Kunden, für immer immer entscheidend verändert.

Jeder Einzelne, der sich auf diese Frage eingelassen hat, wurde dafür belohnt.
Mit Klarheit, Veränderung und Weiterentwicklung.

Doch bis ich selbst so weit war, das zu verstehen und coachen zu können, war es eine lange und steinige Reise für mich. Eine Reise, von der keinesfalls klar war, ob ich das Ziel erreichen werde, oder irgendwo am Weg reglos liegen bleibe.

Disclaimer: Wenn Suizidalität für dich einen Trigger darstellt, lies diesen Artikel bitte nicht. Es kommt zur Beschreibung von Szenen die mit Suizidalität verknüpft sind.


Der Start der Geschichte war noch nicht so lange her, wie es sich für mich anfühlt.
Anfang 2023 stand ich gefühlt in allen Bereichen meines Lebens an der Kippe.

Im Training blockierten mich ständige Verletzungen und Schmerzen darin, meine Wettkampfziele zu erreichen.
Mein Business stresste mich. Es lief nicht und ich bekam es auch nicht zu laufen.
Also investierte ich Geld in Coachings, die mich aber nie wirklich weiter brachten.
Außerdem fühlte ich mich in meiner Beziehung und meiner Rolle als Vater nicht wirklich wohl.
Um ehrlich zu sein hatte ich keine Ahnung, wie ich die Vaterrolle erfüllen sollte.

Wahrscheinlich waren es noch mehr Themen, die ich bereits vergessen habe.
Zig Baustellen, die alle meine Aufmerksamkeit forderten.

Ich rotierte von einem Thema zum anderen, was mich permanent ausbrennen ließ.
Die Zusammenbrüche, in denen einfach gar nichts mehr ging, wurden immer regelmäßiger.

So wollte ich nicht leben.
Es muss sich etwas ändern.

Aber wie soll ich hier anfangen?
Wie finde ich heraus, was aktuell meine Aufmerksamkeit braucht, was ich weglassen kann und wie ich meine Prioritäten setzen muss, um dieses Chaos hinter mir zu lassen?
Einfach alles zu machen funktioniert nicht. Das habe ich schon herausgefunden.

Durch eine glückliche Fügung kam ich an eine Frage, die mein Leben zum Einsturz brachte. Eine Frage, die mich depressiv werden ließ, mich dazu zwang, mein Studio aufzugeben, meine Beziehung mehrmals an den Rand der Trennung brachte und die mich als Mensch und Coach für immer verändert hat.

Eine.
Einzige.
Frage.

Keine Angst, du erfährst die Frage noch, aber lass mich vorher noch ein bisschen was dazu sagen.

Ich glaube, der Grund, warum die Frage so eine mächtige Wirkung auf mich hatte, war, weil die Antwort auf die Frage ICH war. Der gemeinsame Nenner aller meiner Probleme war ich.

Eine Erkenntnis, die sich nicht gut anfühlt, kann ich dir sagen.

Mit einem Schlag wurde mein Leben von 200km/h auf 0 runtergebremst.
Betonblock.
Totalschaden.

Ich wurde aus der Windschutzscheibe auf den Beton geschleudert und blieb ohne jegliches Lebenszeichen am Boden liegen.

Übertrieben?
Vielleicht.

Aber es gab schlaflose Nächte in dieser Zeit, in denen ich stundenlang alleine heulend im dunklen Wohnzimmer saß. Erfüllt von einem inneren Schmerz, als ob ein riesiges Stück glühender Stahl meine Eingeweide ersetzt hätte und sich nun langsam von innen nach außen durch meinen Körper frisst.
Ich wollte nur, dass der Schmerz irgendwie aufhört, aber ich sah keinen Ausweg.
Mein ganzer Organismus hat danach geschrien, dass ich mein Leben beenden soll, um dem ewigen Schmerz zu entkommen.
Messer? Zug? Autounfall?

Ich kenne Suizidalität. Seit ich ~12 bin, kenne ich sie. Das war mir nicht fremd.
Aber ich wusste immer: Das werde ich nie machen, auch wenn der Gedanke da ist.
In diesen Nächten wusste ich es nicht mehr.

Es war eine Zeit, in der ich die Nummer der örtlichen Psychiatrie auf Kurzwahl und sogar die Privatnummer meines Therapeuten hatte.

Es war eine Zeit, in der Alex jede Nacht, wenn sie im Wohnzimmer etwas gehört hatte, nicht wusste, ob sie nachschauen gehen muss, oder was sie vorfinden würde.

Ich war näher dran, als ich es gerne zugeben möchte.
Und wenn ich das jetzt schreibe, steigen mir Tränen in die Augen und eine tiefe Trauer hat mich wieder. Eine Trauer darüber, dass ich damals in so einer inneren Welt gelebt habe.
Und genauso Mitgefühl dafür, wie schwer die Zeit war, wie tief der Schmerz war.
Mitgefühl für mich und für jede andere Person, die diesen Schmerz kennt.

Jetzt wo du das gelesen hast, wird wahrscheinlich die Frage aufkommen, warum ich die Fügung als glücklich bezeichne, die mich auf eine Frage stoßen ließ, die mich in diesen Zustand gebracht hat.

Wie bereits geschrieben, hat mich diese Frage von 200 auf 0 gebremst. Das hatte 2 Gründe.

Erstens habe ich der Frage vertraut.
Ich habe sie angenommen, sie mir ehrlich gestellt und ehrlich beantwortet. Viele Leute würden die Frage einfach lesen, sich denken, dass die Frage gut ist und sie wieder vergessen. Das konnte ich nicht. Mein Leid war zu groß. Ich musste einen Weg herausfinden und das war der beste, den ich zu dem Zeitpunkt kannte.

Zweitens hat sie mir Klarheit gebracht.
Mit 200km/h arbeitete ich auf 10 Baustellen gleichzeitig. Ich lief zu einer Baustelle, schlug einen Nagel ein, lief zur nächsten, hob 3 Schaufeln Erde aus, lief zur dritten und rührte Zement an. Kein Wunder, dass alles unterging, während ich am Zahnfleisch daherkam.

Jeder Bereich meines Lebens verlangte meine Aufmerksamkeit. Ich konnte es mir nicht leisten loszulassen.
Es musste einfach sein. Da musste ich durch.
All dem zum Trotz habe ich durch diese Frage 9 von 10 Baustellen geschlossen und mich auf eine einzige fokussiert.

Plötzlich wusste ich, wohin meine Energie gehen muss, um aus diesem Leid auszubrechen.

Als überzeugter Minimalist hat mich das Konzept hinter der Frage sehr angesprochen.

Die Frage beruht darauf, dass großartiger Erfolg nur eintreten kann, wenn man aus der Balance rausgeht und sich nur auf eine Sache fokussiert.
Will man in mehreren Bereichen großartig werden, muss das nacheinander erfolgen. Nicht gleichzeitig.

Ein Konzept, das beispielsweise Schwarzenegger in seinem Leben perfekt umgesetzt hat.
All In Bodybuilding.
All In Hollywood.
All In Politik.

Hintereinander. Nicht parallel.

Er hat es in 3 der schwierigsten Bereiche der Welt an die Spitze geschafft.
Egal ob man das als erstrebenswert ansieht oder nicht. Irgendwas muss er richtig gemacht haben.

Mich hat diese Frage zwar nicht an die Weltspitze gebracht, aber in Therapie. Ist ja auch was.
Diese Frage hat mir die Illusionen genommen. Illusionen, die meine Zeit und Energie gebunden haben und die mich von dem abgelenkt haben, was wirklich wichtig war.

Sie hat mir Klarheit gebracht.

Welch ein Wunder.
Die Therapie hat Themen aufgezeigt, vor denen ich weggelaufen bin und brachte mich damit in Konfrontation.
Diese Konfrontation führte zwar zu dem oben erwähnten Zusammenbruch, aber das ist nicht alles.

Hinter dieser Wand aus Schmerz, Zerstörung, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit wartete etwas, das ich mir vorher einfach nicht vorstellen konnte. Es passte nicht in meine Welt. 

Ich möchte dir das anhand einer kurzen Geschichte verdeutlichen.

Eine Gruppe von Menschen lebt gemeinsam in einer Siedlung im ewigen Eis des Nordens.
Ihr Alltag ist geprägt von brutaler Kälte.
Nahezu alle Tätigkeiten sind in irgendeiner Form ein Kampf gegen Erfrieren und Verhungern.
Sie können sich nicht vorstellen, dass der Boden nicht gefroren ist und Kälte keine Bedrohung darstellt.
Es passt nicht in ihr Weltbild. Alles in ihrem Umfeld bestätigt ihnen Tag für Tag, dass die Welt eben so ist.

Trotzdem erkennt einer von ihnen in sich ein dumpfes Gefühl.
Ein dumpfes Gefühl, dass es noch mehr geben muss, als den ewigen Kampf gegen Eis und Schnee.

Nach Monaten der Unsicherheit, entschließt er sich auf sein Gefühl zu vertrauen.
Gemeinsam verlassen sie ihre Heimat und begeben sich auf eine tausende Kilometer lange Reise ins Ungewisse.

Mit jedem Schritt, den sie von zuhause weggehen, wird ihre Situation schlechter.
Die Beharrlichkeit der Häuser ist weg, die Strapazen und Gefahren der Reise kommen dazu.
Tag für Tag wird ihre Vision auf die Prüfung gestellt. Sie wünschten sich eine bessere Welt, doch was sie bekommen, sind Hunger, Kälte, Dunkelheit, Schmerz und Leid.

Alles schreit, dass sie umkehren sollen. Dass sie da draußen nichts mehr erwartet, außer noch mehr Kälte und Leid.
Hat sie das dumpfe Gefühl, der Wunsch nach Mehr, in den Tod geführt?

Doch ähnlich einer glimmenden Kerze in absoluter Dunkelheit, die nicht ausgeht, egal wie stark der Wind auch bläst, bleibt die Hoffnung und lässt sie einen Schritt vor den anderen setzen.
Einen weiteren Schritt in die Dunkelheit und Unsicherheit.

Irgendwann, ganz langsam, beginnt sich die Welt um sie zu verändern.
Die Kälte lässt nach.
Der Boden ändert seine Beschaffenheit.
Eis wird zu Erde.
Kälte zu Wärme.

Kaum merklich von Tag zu Tag und doch ist nach Wochen und Monaten nichts mehr wie es war.

Die Reise wird leichter, die Stimmung hellt sich auf. Wo vorher nur geschwiegen wurde, wird wieder geredet. Wo nur mehr Hass und Verzweiflung herrschte, wird gescherzt und Vertrauen macht sich in der Gruppe breit.

Vertrauen in ihre Umgebung, die für sie zu sorgen beginnt.
Das Gras wird grün.
Bäume und Sträucher versorgen sie mit Früchten und Beeren.
Die Sonne wärmt die durchgefrorenen Siedler.

Dann, plötzlich, nach Wochen und Monaten der Reise, voller Qual und Leid, stehen sie am Meer.
Die Sonne im Gesicht, eine warme salzige Brise auf ihrer Haut.

Sie sind umgeben von einer Natur, die ihnen alles bereitstellt, was sie brauchen.
Rohstoffe, Nahrung, fruchtbarer Boden, Wärme und Wasser.
Eine Natur, die auf sie aufpasst und für sie sorgt.

Als sie das erkennen, fallen sie sich in die Arme und brechen in Tränen aus.

Sie sind angekommen.

In einer Welt, die zuvor nicht einmal in ihrer Vorstellung existiert hat.

Und doch sind sie dem leisen Ruf gefolgt, dass es noch mehr gibt.
Einer gedämpften, aber beharrlichen Stimme, tief aus ihrem Inneren, die sie hierher geführt hat.


Genau wie diese Siedler eine Welt erwartet hat, mit einer Fülle, die sie sich niemals vorstellen konnten, erwartete auch mich hinter meinem Zusammenbruch eine neue Welt.
Eine Welt voller Freiheit, Fülle, Ruhe und Energie.
Meine eigene Welt.

Ich weiß wie komisch das jetzt wahrscheinlich für dich klingt.
Unvorstellbar. Unrealistisch. Ausgedacht.

Hättest du mir die gleiche Geschichte vor ein paar Monaten erzählt, hätte ich das auch gesagt.
Eine Tatsache, wozu einer der bekanntesten Philosophen der Welt ein großartiges Gleichnis geschaffen hat.


Das Höhlengleichnis von Plato [klicken zum ausklappen]

Eine Gruppe von Menschen sitzt in einer Höhle. So tief, dass kein Sonnenlicht sie mehr erreicht. Die Menschen wurden in der Höhle geboren und kennen nichts anderes. Hinter ihnen ist eine gemauerte Wand, an die sie gekettet sind und nur nach vorne blicken lässt. Hinter dieser Wand brennt ein Feuer.

Zwischen Wand und Feuer werden Figuren in die Höhe gehalten. Diese Figuren werfen einen Schatten an die Höhlenwand vor den Angeketteten.
Diese Schattenfiguren sind ihre Realität.

Einer der Angeketteten bringt all seine ganze Kraft auf, akzeptiert den damit einhergehenden Schmerz und befreit sich aus den Ketten. Er erkennt den Ausgang hinter sich, klettert aus der Höhle und tritt ins Freie.
Anfangs ist er geblendet und sein ganzer Körper schmerzt, da er die Sonne nicht gewöhnt ist und er zum ersten Mal seine Muskeln benutzt. Er hat das beißende Verlangen, in seine alte Welt zurückzukehren. Die neue Welt bietet nichts als Schmerz.
Doch dann beginnt er zu sehen.
Er sieht den ersten echten Baum, nicht nur den Schatten. Und irgendwann kann er die Sonne sehen. In dem Moment erkennt er die Lüge und welche Fülle, welche Tiefe, welchen Genuss die Welt zu bieten hat.

Er sammelt alle Eindrücke auf und geht zurück in die Höhle, wo er den anderen davon erzählt, damit sie sich auch überwinden und sich befreien.

Doch die anderen glauben ihm nicht. Sie sehen doch Tag für Tag, dass es nicht so ist.
Sie halten ihn für Wahnsinnig und töten ihn.


Weiterführende Links zum Höhlengleichnis von Plato [klicken zum ausklappen]

Bildliche Darstellung
Wikipedia



Keine Angst, ich halte mich nicht für erleuchtet, oder irgendwie weiter als andere. Keinesfalls.
Aber ich habe schon oft bei mir selbst erlebt, wie ich das, was andere mir erzählt haben, für falsch, unmöglich oder Blödsinn gehalten habe, nur um ein paar Jahre später draufzukommen, dass sie Recht hatten.

Nur weil ich es aktuell nicht sehe, oder es mir nicht vorstellen kann, heißt das noch lange nicht, dass es nicht Realität ist.

Manches muss man selbst spüren und erleben, um es wirklich begreifen zu können.

Du kannst beispielsweise lesen, wie es ist, mit 300.000 Menschen auf einem Festival zu stehen.
Aber begreifen kannst du es erst, wenn du selbst dort stehst und mit ihnen feierst.

Du kannst dir eine Dokumentation übers Bergsteigen anschauen.
Aber du wirst erst begreifen wie es ist, wenn du selbst am Gipfel stehst und aufs Tal hinunter schaust.

Du kannst dir von einem Freund erzählen lassen, wie es ist mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen.
Aber erst wenn du selbst im freien Fall bist, wirst du wirklich begreifen, wovon er redet.

Auch mit meinen Kunden erlebe ich immer wieder, dass sie in der gemeinsamen Zusammenarbeit eine Beziehung zu Ernährung und sich selbst erfahren, die sie vorher nie für möglich gehalten hätten.
Eine Beziehung voller Liebe, Genuss, Rücksicht, Verständnis, Energie und Freiheit.

Eine neue Welt.

Wie aber lautet denn diese eine Frage, die so viel verändern soll?

Jetzt, da du das Ausmaß der Frage verstanden hast und besser zuordnen kannst, hadere ich keinen Moment mehr damit, diese mächtige Frage mit dir zu teilen.

Aber Achtung.
Die Frage wird dir unscheinbar vorkommen.
Zu simpel.
Zu “leicht”.

Lass dich davon nicht täuschen.
Nichts davon nimmt ihr ihre Wirksamkeit und Genialität.

Welches ist die eine Sache, die ich tun kann, damit alles andere einfacher oder sogar hinfällig wird?

Die Stärke der Frage liegt darin, dass sie Klarheit schafft.

Sie gibt dir sehr schnell eine Richtung, in der du deine Energie bündeln kannst.
Nicht mehr Energie oder mehr Produktivität. Mehr Fokus.

Und wie du bereits weißt, ist ungeteilter Fokus die Basis für außergewöhnlichen Erfolg.

3 zusätzliche Inputs zu dieser Frage.

  1. Um diese Frage beantworten zu können, musst du wissen, wo du hin willst. Definiere also als erstes das GROSSE Ziel. Zum Beispiel ein 10 Jahres Ziel.
  2. Wenn du nicht weißt, was die eine Sache ist, ist die eine Sache übrigens herauszufinden, was die eine Sache ist.
  3. Die Frage lässt sich auf allen Ebenen und in vielen Bereichen beantworten.
    Was ist die eine Sache, die ich jetzt tun kann, damit ich mein 10 Jahres Ziel erreiche… ?
    Was ist die eine Sache, die ich jetzt tun kann, damit ich mein Wochenziel erreiche… ?
    Was ist die eine Sache, die ich jetzt tun kann, damit ich meine Ernährung verbessere… ?
    Was ist die eine Sache, die ich jetzt tun kann, damit ich meine Beziehung verbessere… ?

Gary Keller, der Autor des Buches zur Frage, nennt sie übrigens die Fokus Frage. Sie leitet in den meisten Fällen den Fokus auf einen Bereich, von dem wir eigentlich glauben, dass wir keine Zeit haben, um uns dem zu widmen.
Das Gegenteil ist der Fall.
Wir können es uns nicht leisten, uns dem Bereich nicht zu widmen.

Sich diesem Bereich zu widmen bedeutet in 6 Monaten nicht mehr die gleichen Probleme wie heute zu haben und damit aus dem Hamsterrad auszubrechen.

Für mich war die Antwort auf die Frage die Therapie. Wenn ich mich selbst und meine Programmierung besser verstehen und auch beeinflussen lerne, wird alles andere einfacher oder sogar hinfällig.

Ich habe diese Frage schon vielen Leuten in vielen Bereichen gestellt.
Dabei ist mir eine nahezu schon universelle Wahrheit aufgefallen, die ich gerne mit dir teile.

Eine Herausforderung dieser Frage ist zu erkennen, ob du den Anfang der Kette wirklich gefunden hast.
Gibt es einen Marker, an dem du siehst, ob du wirklich den Punkt gefunden hast, der alles weitere positiv beeinflusst, oder ob du noch tiefer graben musst?

Den gibt es:

Aus meiner Erfahrung bist du am Anfang der Kette angekommen, wenn die Antwort auf die Frage du selbst bist.

Die Beziehung zu dir selbst, deiner Energie, deiner Ernährung, deinem Körper und deiner Psyche ist die Basis für alles weitere im Leben.
Egal, was dein Ziel ist.
Wenn du besser schläfst, mehr Energie hast, mehr Fokus und Ausgeglichenheit hast, wird alles einfacher oder sogar hinfällig.

Genau aus diesem Grund arbeite ich mit Menschen in diesem Bereich.

Sobald du einen Sinn oder einen Zweck im Leben hast, hast du auch einen Grund dafür, dich um dich selbst zu kümmern.

Denn Gesundheit und Wohlbefinden sind die Basis für ein starkes, sinnerfülltes und selbstbestimmtes Leben.

Diese Verantwortung zu übernehmen bedeutet Verantwortung für dein Leben und deine Entwicklung zu übernehmen.

Ich glaube, in jedem Einzelnen von uns schlummert ein unglaubliches Potenzial.
Ein Potenzial, das es absolut wert ist, zu Tage zu fördern und mit der Welt zu teilen.

Die Arbeit an der Beziehung zu dir selbst, schafft die Basis für die Entfaltung deines Potenzials.

Fördere dein Potenzial, wachse und verändere die Welt.


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